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| Alexander, Frederick Matthias (2000): Die universell Konstante im Leben. Freiburg, Basel: Karger Vrelag. 3-8055-6826-6. | ![]() | |
| Hier ist das Abstract zu F. M. Alexanders viertem und philosophisch prägnantesten Buch: Abstract: Die universelle Konstante im Leben von F. Matthias Alexander Originaltitel: The Universal Constant in Living (1941) Deutsche Ausgabe: Die universelle Konstante im Leben (Karger / S. Karger Verlag) Zusammenfassung In seinem finalen Hauptwerk Die universelle Konstante im Leben zieht der Begründer der Alexander-Technik, Frederick Matthias Alexander (1869–1955), eine Bilanz seiner jahrzehntelangen Arbeit. Als die namensgebende „universelle Konstante“ identifiziert Alexander den fortwährenden Einfluss des menschlichen Gebrauchs des Selbst (Use of the Self) auf dessen gesamtes Funktionieren. Er postuliert: Wie ein Mensch sich in jedem Moment seines Lebens – körperlich wie geistig – gebraucht, wirkt als ununterbrochene Kraft entweder gesundheitsfördernd oder kummulativ destruktiv auf Organismus, Haltung, Atem und Denken. Alexander argumentiert, dass der moderne Mensch in einer Umgebung lebt, für die seine evolutionär entwickelten Instinkte nicht mehr ausreichen. Automatische Gewohnheiten und eine unzuverlässige kinästhetische Wahrnehmung (Debauched Sensory Appreciation) führen dazu, dass wir bei täglichen Aktivitäten unbewusst übermäßige Spannung aufbauen und die essenzielle Kopf-Hals-Rumpf-Beziehung (Primary Control) stören. Kernaussagen & Mehrwert Gebrauch und Funktionieren (Use and Functioning): Die fundamentale Erkenntnis, dass Symptome und Fehlhaltungen nicht isoliert betrachtet werden dürfen, sondern das Resultat des täglichen, fehlerhaften Verhaltensmusters des gesamten Organismus sind. Bewusste Steuerung (Conscious Control): Die Notwendigkeit, reaktive Muster zu stoppen (Inhibition) und dem Körper bewusste Richtungsanweisungen (Directions) zu geben, statt sich auf das verfälschte Gefühl zu verlassen. Erziehung und Gesundheitsvorsorge: Alexander fordert eine fundamentale Umgestaltung des Bildungswesens: Anstatt Kindern rein intellektuelles Wissen anzuerziehen, müsse die Qualität des Gebrauchs des Selbst die Grundlage jeder Pädagogik bilden. Die universelle Konstante im Leben ist das reifste Werk Alexanders. Es bietet Alexander-Technik-Lehrern, Pädagogen, Darstellenden Künstlern und Bewegungstherapeuten das theoretische und philosophische Fundament für das Verständnis des menschlichen Bewegungs- und Handlungsverhaltens. | ||
| Die Alexander-Technik stösst auf immer grösseres Interesse. Die Technik lehrt uns eine «praktischere Intelligenz im alltäglichen Tun» und zeigt uns, «wie wir stereotype Reaktionen unterlassen und mit Gewohnheit und Veränderung umgehen können». Das vorliegende Werk ist eine der grundlegenden Schriften des Begründers dieser Methode, Frederick Matthias Alexander (1869-1955), und gewährt einen tiefen Einblick in sein Denken und Handeln. Nach über 40 Jahren Lehrtätigkeit formulierte F.M. Alexander in seinem vierten und letzten Buch temperamentvoll und intensiv seine Gedanken, die auch heute noch nichts an Gültigkeit verloren haben. | ||
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